Lob fürs Sportzentrum

Ickinger Vereinsvorstände ziehen positives Resümee

( Quellen: SZ 15.5.03 Karola Osterloher , Fotos Bettina Sewald)

 

Icking: Vor gut einem Jahr - am 10. Mai 2002 -ist das Sportzentrum am Spatzenloh eingeweiht worden. Dieses Datum nahmen die Vorstände des Winter-Sportvereins (WSVI) und des Tennisclubs (TCI) zum Anlass, um eine erste Bilanz zu ziehen. Das Resümee fiel rundum positiv aus. „Es ist einfach nur schön", beschrieben die beiden Sportvereine im Einklang mit Bürgermeister Hubert Guggenmos die Auslastung der Anlage.

 

 

Zur Atmosphäre auf dem Sportgelände konstatierte Hans Dondl, Vorsitzender des WSVI, dass gelungen sei, was die Ambition für das nicht unumstrittene Projekt war: verschiedene Generationen von Sportlern zusammen bringen. Diese Absicht habe immer bestanden und sich nach einem Jahr gemeinsamer Sportstätte erfüllt. „Der TCI und der WSVI waren sich noch nie so nahe wie jetzt", betonte Dondl eine Zusammengehörigkeit, die sich besonders in der Bauzeit entwickelt habe. „Obwohl wir alle Sportler und alle Ickinger sind, war das nicht immer so."

Gerade bei der Jugend war es beiden Vereinen wichtig, ein WirGefühl aufzubauen. Weil es dazu einer gemeinsamen Sportstätte bedurfte, hätten sich die Vereine auch so sehr gegen Bürgerbegehren gestemmt, das die Sportanlage verhindern sollte, blickte Dondl zurück. Am meisten los sei beim Beach-Volleyball und auf dem Fußballplatz. Auf der Stockbahnanlage habe sich mittlerweile ein Team eingefunden, das jeden Donnerstag spiele.

 

Das Multifunktionsfeld werde für Basketball und Hockey gleichermaßen gut angenommen, berichtete Dondl weiter. Auf dem Fußballplatz sollen wie im vergangenen Jahr wieder Freundschaftsspiele und das Gemeindeturnier stattfinden. Außerdem ist das Schnuppertraining für Kinder einmal pro Woche fest eingeplant.

 

 

Karlheinz Seim, erster Vorsitzender des TCI, bewertete die Anschaffung von Kunstrasenplätzen als positiv. „Nach einem Jahr haben sich die Plätze sehr bewährt und sind auch von Gastvereinen gut angenommen worden." Der Kunstrasen sei zudem eine kostengünstige Installation, da er nicht besprengt werden müsse und kein Wasserverbrauch entstehe. Ein Höhepunkt der vergangenen Saison war das TCI-Neujahrsturnier.

„Die Gemeinde kann sich zurücklehnen, sie hat den Hauptteil hinter sich", sagte Bürgermeister Hubert Guggenmos. Es wurde ein Grundstück gesucht und gefunden, mit dem alle zufrieden sind. Ein großes Glück sei es gewesen, dass die Gemeinde das Bauvorhaben in Gang gebracht habe, als es noch ging, sagte Guggenmos: „Der finanzielle Einbruch ist erst ein viertel Jahr später entstanden, als das Projekt schon gestartet war." Als großes Plus der Anlage wertete der Bürgermeister die „Bündelung vielfältiger Sportarten unabhängig voneinander". Neben der sportlichen Auslastung hat sich die Anlage auch als Treffpunkt für Jugendliche bewährt. Alles in allem eine Investition, die sich allemal gelohnt habe, stellte Guggenmos fest.

 

 

Bilder von der Einweihungsfeier